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Donnerstag, 11. August 2011

Isle of Bella Rus’ 1961

Wieder einmal finden wir in dieser Kategorie Norwegen, das auch im zweiten Jahre seiner Grand-Prix-Teilnahmen Landesbezogenes von sich gab. Jedoch zog es die Norweger im Jahre 1961 von den Lappen nach „Malle“, namentlich nach Palma, wo Nora Brockstedt offenbar kurz zuvor ihren Sommerurlaub verbracht hatte und uns unbedingt singend von ihrem „Sommer i Palma“ erzählen mußte. Offenbar nicht bekannt war damals in Norwegen, daß man auf Mallorca nicht französisch, sondern mallorquinisch oder dem gemeinen Touristen zuliebe wenigstens spanisch spricht, so daß Nora bei der erstbesten Gelegenheit ihre jüngst aufgekeimte Liebe mit „chéri“ und „mon amour“ kundtat, was der Eingeborene lapidar mit „sí, sí“ („ja, ja“ – und was das heißt, wissen wir spätestens seit den „Werner“-Filmen) kommentierte. Obwohl Nora Brockstedt damit nur einen Punkt weniger als im Vorjahr erntete, namentlich zehn an der Zahl (davon die Hälfte allein aus Belgien, das schließlich selbst ein Lied von sprachlicher Verwirrung hätte singen können), landete sie damit doch nur noch auf dem siebten Platz (aber damit immer noch viel besser als die freigiebigen Belgier, die nur Letzte wurden). Wen Noras schönstes Ferienerlebnis interessiert, möge bitte den Abspielknopf drücken:


Montag, 1. August 2011

Isle of Bella Rus’ 1960

1960 traute sich Norwegen zum Debüt einmal mit etwas Landesbezogenem: Nora Brockstedt, Jahrgang 1923 und damit bei ihrem Auftritte für ESC-Verhältnisse schon fast in methusalemischem Alter, erzählte die Geschichte eines Lappenmädchens hoch im Norden, das mit lauten „Voi-Voi“-Rufen ihren Schatz daran erinnert, daß in der kommenden Samstagnacht mal wieder die eheliche Pflicht fällig wäre. Mit insgesamt 11 Punkten, davon alleine vier aus der Schweiz, kam Norwegen in seinem ersten Teilnahmejahr immerhin schon auf den vierten Platz, was bis zum Jahre 1985 eine von zwei Top-Fünf-Plazierungen bleiben sollte. Wer hören mag, wie das klingt, drücke auf den Abspielknopf:



Und als kleines Extra gibt es noch die 2006er Remix-Version der obskuren Formation „Superstars“: