Dienstag, 12. April 2016

ESC 2016, die siebte

1. Lettland: Justs – Heartbeat

Das Lied stammt von Aminata Savadogo und demzufolge ist das ganze elektronisch aufgeladen bis zum Gehtnichtmehr. Just ist was fürs Auge und singt auch sehr ansprechend. Aber ich tu mich mit dieser Art von Musik grundsätzlich schwer. Es wird sicherlich bis zum ESC noch werden. Bei dem Refrain wiederum fühle ich mich durchaus abgeholt, aber der Rest ist jetzt nicht so meins... wie gesagt, das wird noch werden.

Chancen aufs Finale? Sicher durch.
Riga 2017? Ein Fall für die Final-Top-Ten, mehr lässt sich jetzt noch nicht sagen...
3/10 (ich sagte ja, das muss ich mir erst schönhören!)



2. Polen: Michał Szpak – Color of your life

In Polen muss es bei der VE ziemlich rundgegangen sein: Die beiden Topfavoriten Margaret einerseits und Edyta Gorniak (!!!!!) andererseits eliminierten sich gegenseitig, und übrig bieb ein Mann mit langen Haaren (sehr langen Haaren), Bart, guter Stimme und einer seltsamen Ballade. Rosa Elektrofiedeln sehen aber nicht schön aus. Und der rote Frack auch nicht. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, wer hierfür anrufen soll. Ich werde es jedenfalls nicht tun - keine Ahnung, ob ich es darf, aber ich werds nicht tun!

Chancen aufs Finale? Nein. Geschieht ihm recht.
Warschau 2017? Ach was.
4/10



3. Schweiz: Rykka – The last of our kind

Es gibt in der Schweiz richtig tolle Sachen: Berge. Schokolade. Tolle Uhren. Saftige grüne Wiesen. Rauschende Tannen. Simon Ammann. Paolo Meneguzzi. Merkt Ihr, dass da was in der Aufzählung fehlt? Vielleicht bin ich ja nicht nett, aber könnte man nicht den kompletten Act samt Song samt Frisör einfach austauschen? Wäre für alle beteiligten am besten.... schade, liebe Schweizer, wenn Ihr gut seid, seid Ihr eigentlich immer RICHTIG, RICHTIG gut. Dafür seid Ihr, wenn Ihr schlecht seid, auch immer... Ihr wisst schon.

Chancen aufs Finale? Kann froh sein, wenn sie nicht letzte wird, zumal von dieser Startnummer.
Zürich 2017? Was soll da dann sein?
2/10

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

Bin gespannt, ob das bei dir mit dem Schönhören funktioniert. Bei mir war eher das Gegenteil der Fall.
Polen: Ja mei.
Schweiz: Schlimm. Ganz ganz ganz schlimm. Hast du es live gehört?

Tamara Fabian hat gesagt…

Jau, hab ich. Grauenhaft. Wird letzter in dem Semi, wenn es nicht die Georgier würden, die das nicht verdient hätten.

Liane Bäuml-Dinges hat gesagt…

Lettland: Mit Aminata konnte ich letztes Jahr mal so garnichts anfangen. Die Show war toll aber das Lied war aua in meinen Ohren. Justs macht das dieses Jahr besser - viel besser. Und obwohl es das gleiche Genre bedient, gefällt mir das echt gut. Top Ten liebe Letten!! Finale sicher!!

Polen: Oha, jetzt wirds peinlich. Mein "guilty pleasure" dieses Jahr. Ich komm um diesen Refrain einfach nicht rum. Einmal im Ohr und niemehr raus. Ohohohohhhhhhhhh! Tut mir leid, ich liebe es! Finale: bitte, bitte! Ich ruf dafür an! Realistische Einschätzung: nicht möglich!

Schweiz: Das Ding lässt mich ratlos zurück. Finde es nicht richtig mies, aber auch nicht richtig gut. Das müsste dann dazu führen, das es keiner bemerkt und klaglos im Semi hängenbleibt. Und das find ich auch irgendwie doof. Wird aber so kommen.