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Montag, 9. Mai 2016

Armenien - San Marino - Russland

Armenien
Iveta Muckuchyan
LoveWave

Außergewöhnlich, alles andere als radiotauglich. So mag ich das :-)
Iveta singt kraftvoll und bringt viel Ausstrahlung in die Live-Performance mit. Das sollte doch locker für den Finaleinzug reichen.

Aber man kennt den ESC-Pöbel. Zu viel ist ungesund. Nur keine Experimente.
Und, wie ich bereits vorhin erwähnte: Was mir gefällt kommt bei den meisten anderen nicht sonderlich gut an.
Wird auch Iveta Opfer des oberflächlichen Musikgeschmacks des gemeinen Televoters? Oder neigen sogar die Juries dazu Experimente eher zu dissen als pushen?

Thumbs up for Armenia. Ein typischer Fall von ESC-Lied für die ewige Playlist.

9/10

--

San Marino
Serhat
I Didn't Know

Was tut man mit solch einem Oeuvre?
Das ist, wie schon viele schrieben, Leonard Cohen auf Disco.

Beim ersten Hören war ich schockiert und hielt es für einen Scherz von Ralph Siegel.
Ich habe natürlich zuerst die 'normale' Version gehört, und eigentlich ausschließlich jene, weil sie so auf meiner mp3-Playlist vorlag. 
Je öfter man auf 'I didn't know' stößt, desto mehr brennen sich Stimme und Melodie ins Gehirn ein.
Als dann noch die Disco-Version herauskam war ich sicher: ein Song für die ESC-Ewigkeit.

Nicht falsch verstehen: Es ist kein großer Wurf, aber aufgrund des Alleinstellungsmerkmals kann man nicht umhin das Lied zu mögen.
Anfangs Flop, nun top.

8/10

--

Russland
Sergej Lazarev
You Are The Only One

Angeblich der Favorit. Gott schütze uns vor dem Sieg dieses überbewerteten Durchschnittsschlagers. Das gab's doch schon hunderte Male beim großen Sangesstreit, drei Minuten gepflegte Langeweile, natürlich gut produziert und choreographiert, aber das darf man von Russland durchaus erwarten.

Wer soll dafür anrufen? Wohl wieder nur die osteuropäischen Freunde bzw. der Club der Freunde des muskulösen Oberarmes. 
Ich denke, wir sehen hier den großen Fanfave-Absturz.

Außerdem: wer will ernstlich nach Russland wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden?!
(und nein, ich betone gerne immer wieder, dass ich Russland nicht hasse und schon viele Lieder aus diesem Land mochte, ich sage nur Tolmatschow-Zwillinge)

5/10

Dienstag, 19. Mai 2015

Eurovision Song Contest 2015 Wien - Semi 2

Litauen - Monika Linkytė & Vaidas Baumila - This Time

...oder auch: Das Lied mit dem Kuss :-)

Die Botschaft des Liedes ist klar, die beiden einfach herzig, das Lied einfach genug gestrickt um sofort mitgesungen werden zu können. Eine Siegesformel! Da tut auch der Startplatz #1 keinen Abbruch. 

Und beiden bieten was für's Auge: Vaidas für die Schwubbengemeinde und die einsame bayerische Hausfrau , Monika für den gestandenen Hetenmann.
Sexisitisch? Ich...? I wo. Frühling halt *flöt*

7/10


Irland - Molly Sterling - Playing With Numbers

Für eine 17jährige hat Molly ein wuchtiges Organ (mir persönlich fast ein wenig zu wuchtig) und viel Talent. Das Lied ist selbstkomponiert, das gibt einen Fleißpunkt obenauf.

Mich persönlich berührt der Song wenig, ich merke mir die Melodie einfach nicht, kein gutes Zeichen. Andererseits habe ich im Netz und in Foren wohlwollende Meinungen vernommen. Es wird auch bei ihr alles über den Auftritt in der Stadthalle laufen und auch ob die höher eingeschätzte Konkurrenz in Semi 2 patzt.

4/10


San Marino - Anita Simoncini & Michele Perniola - Chain Of Lights

Willkommen auf Onkel Ralphis Spielwiese. Und die Kinderchen sind auch schon da, gerade aus den Windeln gekrochen, schon auf der großen Showbühne.

Das ist ein bisserl gemein, ich mache es sofort wieder gut.
Mir gefiel 'Chain Of Light' von der ersten Minute an, es ist schön altmodisch, der Text so hübsch einfältig und von der Dur-Stelle an einfach Siegel - what you hear ist what you seem to know since... forever.

Anita und Michele werden die Überraschungsaufsteiger des 2. Semi und Ralph in höheren Sphären schweben. Das gönne ich den Dreien.

7/10


Montenegro - Knez - Adio

Wo sind die Zeiten hin als wir uns über die balkanesische Punkteschieberei lustigmachen konnten. Bosnien nicht dabei, Kroatien abwesend, Bulgarien fehlt auch.

Was hilft da die rührseligste Balkanballade ohne 'Freunde' und einem Sänger ohne die Ausstrahlung eines Joksimovic oder Mata Hari?
Wie meint Ihr? Das hat im Vorjahr auch funktioniert? Na dann irre ich mich gerne.

Mir fehlt etwas bei 'Adio', ich kann es nicht erklären. Es klingt alles wundervoll, aber kaum ist der letzte Ton verebbt schwindet bereits die Erinnerung an das Machwerk.
Wie muss es da erst dem Televoter ergehen der das Lied nur einmal hört und sieht?

4/10


Malta - Amber - Warrior

Die zweite Kämpferin, diesmal nicht so laut, aber definitiv genauso ambitioniert.
Amber hat es längst verdient auf der Song Contest Bühne zu stehen, leider zündet ihr 'Warrior' bei weitem nicht so wie der der Georgierin.

Das ist wieder ein Lied das kompositorisch zu wünschen übrig läßt und keinen hohen Erinnerungswert besitzt. Möglicherweise bleibt es also bei dem einzigen Auftritt im Semi, Conchi-Gedächtnisflügel alleine reichen eben nicht für's Finale, da gibt es mindestens acht bessere und wenigstens vier gleich gute Songs.

Obwohl... Conchi-Flügel *grübel*  - ich drücke die Daumen.

4/10


Norwegen  - Mørland & Debrah Scarlett - A Monster Like Me

Anfangs war ich von AMLM nicht sonderlich angetan und habe den Hype um die beiden nicht recht verstanden.
Dementsprechend selten lief das Lied in meiner Playlist.

Aber der Song ist ein 'Grower', besonders der gemeinsame Teil am Ende läßt mich nicht kalt. Natürlich stand auch für mich nie in Frage, ob Norwegen ins Finale einzieht.

Hat übrigens jemand von Euch die 'Pop Meets Opera'-Sendung am Sonntag aus der Wieder Oper gesehen (wurde ja auch gestreamt)?
Da klangen die beiden wirklich gut, mit reduziertem Arrangement. Viel Beifall.

6/10

Montag, 19. Mai 2014

Das Finale - Platz 26-24

Show must go on, deshalb schauen wir uns jetzt mal an, was sonst noch so im Finale los war. Aus Gründen der Nettigkeit machen wir das rückwärts:

26. Frankreich
Tja, Leute. Knapp daneben ist auch vorbei. Ihr wart schon dicht dran mit Eurer Schnauzbartbesingung, aber das Thema Nummer 1 seit diesem Abend waren Vollbärte. Davon abgesehen waren die beiden Punkte redlich verdient, auch über Nil Poaaah hätte man sich dieses Jahr nicht beschweren dürfen. Die Bühne augenkrebserzeugend bunt mit fliegenden Schnauzbärten. Die Kameras hatten keine Chance, diesen Beitrag einigermaßen angemessen zur Geltung zu bringen. Dazu kam eine mindestens mal seltsam zu nennende Bühnenshow, ein sperriges Lied (wobei es allein für den Ausdruck "Salle de musculation" noch ein paar Pünktlis hätte geben dürfen), hab ich noch was vergessen? Ach ja. Ja. Die Outfits. Die Optik war.... also... also, die war schlimm. Ganz schlimm. Kurze Hosen, weiße Socken, Haartastrophen, wohin man schaut. Beim Barbara Dex Award landete man zwar nur auf Rang 6, aber die Konkurrenz war auch recht hart dieses Jahr. Bevor wir das Zeug noch mal anziehen, gehn wir lieber nackt, dachte man sich anschließend und tauchte nach dem Eurovision Song Contest genau so in einer französischen Fernsehshow auf (ansehen wieder auf eigene Gefahr!)

25. Slowenien
An Tinkaras Robe scheiden sich die Geister. Während die Männer das als total übertriebenen Fummel abtun, bekommen Frauen so wie ich glasige Augen und wünschen sich heimlich oder auch weniger heimlich, auch einmal im Leben als Prinzessin aufzulaufen... und dann auch noch in Royalblau! SCHMACHT! Tinkaras Finaleinzug war für mich eine kleine Überraschung, weil ich den Song zwar für nett, aber nach wie vor nicht besonders stark halte. Ihre schnörkellose Leistung und, seien wir ehrlich, auch die günstige Startnummer im Semi dürfte ihr aber sehr geholfen haben. Im Finale hatte sie zwar mit der legendären 17 die erfolgreichste Startnummer überhaupt, aber wie wir ja nun inzwischen wissen, ist das Startnummernorakel komplett für die Hühner, vor allem, wenn noch ein Haufen Favoriten nach einem kommen. Trotzdem, Schade, da hätte sie aufgrund der guten Performance schon mehr verdient gehabt als den vorletzten Platz. Warum übrigens hat man der einen Chorsängerin nicht wenigstens die abrasierte Stelle wieder zugebürstet?

24. San Marino

San Marino! Im Finale! Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen! Das hab ich immer noch nicht so ganz verpackt. Aber wär ja nicht das einzige außergewöhnliche Ergebnis dieses Jahr, da kann ruhig San Marino auch ins Finale kommen. Und in diesem Jahr hatte man fast alles richtig gemacht: Valentina war auf der Riesenbühne sehr effektvoll in Szene gesetzt wie die schaumgeborene Venus von Botticelli, gesanglich wars einwandfrei, und von dem Herrn am Klavier (was soll eigentlich dieses Hochziehen der rechten Hand da am Anfang? Bringt das irgendwas? Bei mir hat das bisher nie was gebracht) sah man zum Glück nicht sehr viel. Einzig die seltsame Handarbeit störte mich ein bisschen, insbesondere das Absenken der Arme unmittelbar vor dem Sprechgesang erinnerte mich bös an die Choreographie, die Ralle seinerzeit bei "Frieden für die Teddybärn" auf die Bühne gebrach hatte. Ihr habt das hoffentlich alle erfolgreich verdrängt. Und natürlich das nach wie vor sehr mediokre Lied. Entgegen der vorherrschenden Meinung finde ich "Crisalide" weitaus besser.
Übel anzusehen fand ich übrigens, wie Ralle die Valle am Ende des Schnelldurchlauf-Ausschnitts im Schwitzkasten durch die Halle geschleift hat. Valentina, Du musst nicht unbedingt immer alles mitmachen! Aber nachdem Du ja jetzt schon gesagt hast, dass Du möglicherweise nächstes Jahr wiederkommst: Wie wärs denn mal mit nem Jazz-Song?

Dienstag, 13. Mai 2014

Wurstvergiftung, Tulpenlaster und Schlafprobleme: Die neue WILD Eurovision!



Zum Vergößern anklicken!

Fotos: Albin Olsson, anouk.com, diggiloo.net, epa, eurovision.de, wiwibloggs.com

Dienstag, 1. April 2014

ESC 2014 Gesamtbetrachtung Teil 3

Und der Rest von diesem Semi samt Prognose:

12. San Marino: Valentina Monetta- Maybe
So, da haben wir also LaMonetta und IlRalphie zum dritten. Oh nein, Valentina, warum zum Henker singst Du denn englisch? Der Song ist sozusagen the essence of Siegel, im Vergleich zum letzten Jahr hat er nicht soooo wahnsinnig viel geändert, nur dass die Schwächen des Songs in diesem Jahr noch augenfälliger sind. Es wirkt halt einfach aus der Zeit gefallen und Valentinas Gesang tut nix, um das ganze aufzupeppen, im Gegenteil. Sie ist sicherlich eine großartige Sängerin, aber nu gebt ihr doch auch endlich mal einen gescheiten Song!!! Versteht mich nicht falsch, der Song ist schön, aber Chancen hat sie damit keine. Maybe ist eben doch nur: Maybe.
Chancen aufs Finale: Keine. Kloppt sich eher um den letzten Platz in diesem Semi
Serravalle 2015: 2115 vielleicht.
7/10


13. Portugal: Suzy – Quero ser tua

Die Portugiesen beglücken uns ja nach einjähriger Abwesenheit, aber wenn man sich das anschaut, dann hätten sie ruhig noch ein Jahr wegbleiben können. Boah, ist das billig! Leute, Ihr seid jetzt so viele Jahre dabei, und Ihr habt immer noch nicht kapiert, wie ESC geht? Das ist Lucia Perez in ganz ganz schlecht. Wie viel Alkohol muss man eigentlich intus haben, um sich dafür zu begeistern? Diese Trommeln kennen wir doch aus Bulgarien, wollen sich die Portugiesen nun ein Beispiel an deren Ergebnissen nehmen? Puah.
Chancen aufs Finale: Wenn es sowas wie Gerechtigkeit gibt, schaffen sie es nicht.
Lissabon 2015: 2215 vielleicht.
1/10

14. Niederlande: The Common Linnets - Calm after the storm

Calm after the Storm heißt der Song, und calm ist er auch. Very calm. Zu calm. Das ist was, was man gut beim Autofahren hören kann, vorausgesetzt, man ist nicht zu übernächtigt. Kein schlechter Song, hört sich nett an, aber halt leider so gar nix für die ESC-Bühne. Schade, liebe Nesserlänz, Ihr werdet wohl am Samstag vom Fernseher aus zuschauen müssen.
Chancen aufs Finale: Wer schläft, kann nicht anrufen.
Amsterdam 2015: Die machen bestimmt wieder dieses tolle Kozert im Vorfeld. ESC machen sie ja keinen.
6/10 (weil mir der Song durchaus gefällt)


15. Montenegro: Sergej Ćetković - Moj svijet

Nachdem von meiner Seite in diesem Jahr Serbien, Kroatien und Bosnien-Herzegowina schmerzlich vermisst werden, haben die Montenegriner gedacht, dass jetzt mal jemand anders ran muss, um die große Balkanballade zu schreiben. Oder war das doch Zeljko? Mir ist das egal, diese Art von Song zündet bei mir IMMER. Das hat alles, was ich von einer großen Balkanballade erwarte und sollte den Montenegrinern in diesem Jahr endlich den Finaleinzug bescheren, um den sie im letzten Jahr betrogen wurden! Ich lieben!
Chancen aufs Finale: Wenn sie nicht reinkommen, dann werd ich aber SAUER!
Podgorica 2015: Das ist dann glaub ich doch zu gewagt. Aber freuen würde es mich riesig!
10/10


16. Ungarn: Andras Kallay Saunders – Running

Die Ungarn wagen sich in diesem Jahr in ihrem ESC-Beitrag an das Thema Kindesmissbrauch heran. Der Song ist düster, beklemmend eindringlich und an und für sich außerordentlich gelungen. Resprekt, wie sie sich diesem schwierigen Thema genähert haben. Leider sagt mir der Sänger so gar nicht zu, und zwar weder optisch noch stimmlich. Schwierige Themen hatten wir ja schon öfter, ich erinnere da nur an den finnischen und den russischen Beitrag 2005. Leider hatten diese Nummern beim ESC bisher nie eine Schnitte, ich hoffe, dass das dieses Mal anders wird. Von András wünsche ich mir noch, dass er sich mal ein bisschen zurücknimmt und einfach nur den Song wirken lässt. der hat all das Drumherum nämlich eigentlich gar nicht nötig!
Chancen aufs Finale: Yep.
Budapest 2015: Nein, glaube ich nicht.
8/10


So, Zeit für eine erste Zwischenbilanz! Das scheint ein durchaus guter Jahrgang zu sein; wenn ich mir mal so meine Wertungen anschaue, dann gibt es vergleichsweise wenig Mittelfeld, was immer ein gutes Zeichen ist. Wenn das zweite Semi auch so wird, dann freu ich mich! Ich hätte jetzt aber gerne noch so einen richtigen Radausong, mal gucken, ob da noch was kommt in der Richtung.

Und wer kommt aus diesem Semi ins Finale? Ma kucken:

Armenien
Estland
Schweden
Russland
Aserbaidschan
Ukraine
Belgien
Moldawien
Montenegro
Ungarn

(das war jetzt relativ einfach!)

Sonntag, 25. März 2012

Frau Fabian testet die Bundesliga 2012, Teil 2

07 Schweiz

Und gleich der nächste 4-Chord-Song hinterher. UNfassbar, wie einem das auffällt, wenn man mal drauf achtet. Die Strophen erinnern mich viel zu sehr an die von mir leidenschaftlich gehassten U2, und wenn man aus dem Tessin (!) kommt, dann hat man gefälligst italienisch zu singen. Vor allem, wenn man kein englisch kann. Nee, dat is nix Besonderes. Und Schnuckelpunkte gibts auch keine.

Chancen aufs Finale? Die sind nur marginal....
Zürich 2013? No no never
5/10


08 Belgien

Kräftige Stimme hat sie ja, aber dieses "Kippen" in der Stimme sollte sie lieber lassen. Auch ansonsten kommt da für mich gar nix rüber, das wirkt auf mich wie ne Castingshowtusse beim Recall. Auch an Garderobe und der Frisur sollte nochmal gearbeitet werden. Sorry, Belgien, Ihr wisst, ich liebe Eure Beiträge üblicherweise, aber das hier ist nicht muh und nicht mäh. Berührt mich so gar nicht. :-(

Chancen aufs Finale? Keine. Da kommen mit Sicherheit noch bessere Balladen.
Brüssel 2013? Nein
6/10


09 Finnland

Hanna! Lordi! Teräsbetoni? Wo SEIIIID Ihr? Seit Ihr weg seid, ist Finnland irgendwie ins Trudeln geraten bei seinen Eurovisionsbeiträgen. Da reiht sich der dieesjährige nahtlos ein, wüsste ich nicht, dass das Finnland ist und das Schweden üblicherweise lieber Schwedenschlagerscheiße schickt, würde ich das für den schwedischen Beitrag halten. Frau in komischem Kleid (üblicherweise macht man aus solchen Stoffen Schaufensterdeko und kein Kleid!) und mit komischer Frisur singt lahme Ballade im Dreivierteltakt. Lässt mich völ-lig kalt! UNd Finnland: Nächstes Jahr bittschön wieder die Radaufraktion an die Front, haben wir uns verstanden?

Chancen aufs Finale? Mir doch egal. Nein.
Helsinki 2013? Au nich.
5/10


Mann mann mann ist das alles LANGWEILIG! Vielleicht sollte ich einfach mal mehr trinken?



10 Israel

Hab ich eben geschrieben, dass mir langweilig ist? Jetzt ist mir nicht mehr langweilig. Ich grinse grad und habs lustig. Das hier ist wunderbar schräg und durchgeknallt und genau das, was man nach der Schweiz, Belgien und Finnland braucht. Könnte an der Jury scheitern, aber wehe, wehe, wenn!! Leider weiß ic hauch nicht, wie sie live singen, aber wenn sie nicht total daneben hauen, ist das eigentlich ziemlich egal!

Chancen aufs Finale? Siehe oben - wenn es sowas wie Gerechtigkeit gibt, sind sie weiter! Die Startnummer ist jedenfalls super!
Jerusalem 2013? Nein, dafür ist es zu schräg
8/10


11 San Marino

SChau mal an, Ralphie hat die Synthesizer-Funktionen entdeckt. Wie immer bis zur Unkenntlichkeit auf Hip getrimmt und so jenseits von gut und böse, dass es sich nicht mal lohnt, kübelweise Häme darüber auszugießen. Wenn ich mir diese Scheiße anschaue und dann an das großartige Debüt dieses Landes denke.... Mi DISPIACE!

Chancen aufs Finale? Eigentlich nicht, uneigentlich... Mann, das wär mal ein Schocker.
Seravalle 2013? Sod the fuck off!
1/10 (weil ich beim Anblick von dem Mädel nicht ausmachen muss. Alles andere ist indiskutabel!)


12 Zypern

War San Marino billig und schlecht, so ist das hier ebenfalls billig, aber gut billig. Das Liedje ist einfach gestrickt, aber super-eingängig und hat Sommerhitpotenzial. Ivi sieht gut aus, kann einigermaßen singen (zumindest in dem Video, das ich gesehen hab) und verkauft den Song gut. Natürlich ist das nix für zuhause, aber ich hab heute abend schon Schlimmeres gehört.

Chancen aufs Finale? Das hängt entscheidend von ihrer Liveperformance ab. Wenn sie gut singt, ist sie drin.
Nikosia 2013? Natürlich nicht.
6/10

Mittwoch, 6. Juli 2011

Frau Fabians ESC-Nachlese, Teil 10

Slowakei
Hier wurde mal wieder eklatant gegen das oberste aller Showgesetze verstoßen, das da heißt: "Du sollst nicht langweilen!".Scheinbar ist das noch nicht bis zu den Jurys durchgedrungen, denn sie wollten die Slowaken allen Ernstes im Finale sehen. Dabei war nun wirklich nix Dolles an diesem Beitrag: Die Kompostition [sic!] mischte das schlechteste aus "Rescue me" von Bell, Book & Candle und dem ohnehin schon grauenhaften "Run and Hide" von uns Grazi, versuchte ansonsten, ohne erkennbare Höhen und Tiefen auszukommen und frühstückte nebenbei noch die sattsam durchgenudelte Vier-Akkord-Folge Tonika-Dominante-Tonikaparallele-Subdominante ab, aus der ca. 50% aller Welthits bestehen. Mit diesen Vokuhila-Kleidern sind letztes Jahr schon die weitaus besseren Feminnem gescheitert, und das einzige interessante, nämlich die Tatsache, dass hier ein eineiiges Zwillingspaar auf der Bühne stand, wurde 14 Startnummern später auf "leider doch vergleichsweise uninteressant" zurückgestuft. Ich könnt ja jetzt noch ein bisschen ablästern, aber.... chrrrrrrrr......

San Marino
Wie bitte, die Jury wollte DAS im Finale haben? Ich staun doch immer widder, hätte mein Vater jetzt gesagt, und recht hätte er gehabt. Die Juroren müssen wohl eine andere Performance geseh... pardon, haben sie ja auch. Ich hatte eigentlich damit gerechnet, dass wir hier den dritten Semi-Nullpointer sehen. Denn die Performance am Grand Soir war von vorne bis hinten unter aller Sau, Senit sang konsequent an der Melodie vorbei, man verstand nix, das Kleid war wohl vor dem Auftritt noch schnell in den Schredder geschmissen worden, und mit dem Liedle war ich mangels italienischen Idioms bereits über Kreuz, bevor ich überhaupt nur einen Ton davon gehört hatte, und das langweilige Ding, als das es sich dann entpuppte, tat nichts, um mich für sich einzunehmen. Blieben lediglich Senits Strahlen und ihre tolle Ausstrahlung. Aber allein dafür jemanden ins Finale wählen wollen, also, ich weiß nicht....

Türkei
Ob es wohl irgendwo in Eurovisionsland jemanden gab, der DAS vorausgesehen hat? Nein, es war nicht der zu sehr an den Vorjahresbeitrag angelehnte Song, und es war auch nicht der versemmelte letzte Ton. Aber auch hier waren die Klamotten mal wieder frisch aus Andorra importiert (grün? GRÜN???), und vor allem: WAS sollte diese Else da in dem Käfig? Schwarze Klamotten an, einfach runtergerockt, und das Ding wäre (zu Recht!) gelaufen gewesen – aber SO? Schade um die Türkei, ich fand das Ausscheiden schon ein wenig unglücklich, aber sie haben es sich leider selbst zuzuschreiben.

Ukraine
Sollte sich jemand fragen, ob es ein Land gibt, dem ich Jahr für Jahr erfolglos den Semi-Rausschmiss wünsche: Ja, gibt es. Voilà. Die Ukraine hat es wie kein anderes Land raus, aus Scheiße gute Platzierungen rauszuholen, und dieses Jahr war ein besonders krasses Beispiel. Man hatte nämlich die Abkürzung ESC irgendwie missverstanden; Nein, "liebe" Ukrainer, es heißt NICHT Eurovision Sandmal Contest. Und nur für die Sandmalerei gabs auch die Punkte (hat irgendjemand in der Halle bei diesem Beitrag NICHT die kompletten drei Minuten auf die LED-Wand geschaut und die Ohren auf Durchzug gestellt???), die plärrende Schönheit im Tote-Raubvögel-Kleid störte da zwar nicht weiter, aber irgendwie bleibt ein blödes Gefühl. Und dann: PLATZ 4?????? Europa ist manchmal vollkommen wahnsinnig, aber das wissen wir ja bereits. Dennoch schockiert es mich immer wieder aufs Neue.

Montag, 30. Mai 2011

Der ESC 2011 im Nachtritt. Teil 2: Die Verlierer des ersten Semifinales

Polen durfte sich seinen Startplatz auswählen, und weil Magdalena Tul schon den Vorentscheid mit dieser Startnummer gewann, entschied sie sich für eben diesen auch im ersten Semifinale. Aber außer den wenigen Klamotten blieb von der Magdalena, die man in Polen erlebte, nichts mehr übrig: Unsicher und stimmlich reichlich indisponiert mündete ihr Vortrag zum Ende hin in ein einziges uninspiriertes und obendrein schiefes Geschrei, womit sie auch die letzten eventuell anrufwilligen für ihren Beitrag verschreckt haben dürfte. Der letzte Platz für diesen leider gänzlich mißlungenen Auftakt des 2011er ESC ist bedauerlicherweise die nahezu zwingende Konsequenz hierfür.


Norwegen schaffte es wider Erwarten auch nicht ins Finale, und sogleich wurde die Negerfeindlichkeit des im Doppelsinne gemeinen Slawen dafür verantwortlich gemacht (ein Vorwurf, der spätestens da verpuffte, als sich herausstellte, daß die ebenfalls dunkelhäutige Senit mehr als zwei Drittel ihrer Punkte aus dem bösen Osten erhielt) oder daß die afrikanisch angehauchten Rhythmen einer Stella Mwangi so rein gar nicht zu Norwegen paßten und der ebenfalls im Doppelsinne gemeine Zuschauer quasi aus Protest nicht dafür anriefe (was ebenfalls widerlegt wurde, als Jury- und Telefonwertung getrennt veröffentlicht wurden). Was bleibt, ist ein fröhlich-mitreißender Auftritt, bei dem die Halle tobte, der Zuschauer mitspielte, die Jury aber aus unerfindlichen Gründen nicht. Kennt man ja von Finnland 2010. Schade drum.


Albanien mag zwar den stimmgewaltigsten Auftritt des Abends gehabt haben, aber die Gestik und Mimik der gekonnt kreischenden Aurela Gaçe war schlicht und ergreifend zum Fürchten, und sie wird wohl nicht wenigen Kindern an diesem Abend in deren Alpträumen erschienen sein. Davon abgesehen war dies die erste Nummer mit Pyrotechnik, deren Hitze man noch über 20 Meter entfernt deutlich spüren konnte. Den Zuschauer hingegen ließ das alles wohl kalt, und Aurela ist damit die erste weibliche Teilnehmerin Albaniens, die es nicht einmal ins Finale geschafft hat.


Armenien bescherte mir dann endlich einmal einen Moment der Genugtuung, zumindest nach der Bekanntgabe der Finalisten, denn dieses von mir so wenig geschätzte Land, das nicht nur wirtschaftlich von seiner Diaspora abhängig ist, war endlich einmal nicht dabei. Und das auch mehr als verdient: Einerseits natürlich wegen dieses unsäglichen Beitrages, andererseits auch wegen Emmy, die nach der letztjährigen verlorenen armenischen Vorentscheidung so laut Zeter und Mordio schrie, bis sie gleich direkt nominiert wurde. Quasi als kleine Rache wählten die Armenier dann auch eine Nummer, die von Emmy wenig geschätzt wurde. Und von Europa wurde diese Nummer dann auch noch gleich viel weniger gemocht, allerdings ist ihr Ausscheiden allein dem Votum der Juries geschuldet, der Telefonpöbel hätte dieses miese Machwerk doch tatsächlich auch noch ins Finale gehievt. Die erste gute Tat der Jurysten!


Und sogleich folgte die zweite: Die Türkei mußte sich ebenfalls erstmals seit 1996 das Finale von draußen ansehen. Und auch dies mit Fug und Recht: Ein vollkommen uninspirierter, wenngleich stimmlich sauberer Vortrag in unkleidsamen Klamotten und eine Verrenkefrau im Käfig sind dann doch selbst für eine Türkei zu viel des schlechten Geschmacks, und so wurden Yüksek Sadakat unter tatkräftiger Nichtbepunktung durch die Juries vom Finale ferngehalten.


Malta, die sonnige Inselgruppe voller unbegabter Musikusse, blieb auch dieses Jahr der Finaleinzug verwehrt. Obwohl man zugeben muß, daß Glen Vella stimmlich aus der Nummer rausholte, was ging – aber was nützt es, wenn eben die ganze Komposition nichts taugt? Interessant ist lediglich, daß Malta ebenso wie San Marino von den Juries gerne im Finale gesehen worden wäre. Dies sei Herrschaften auch gerne freigestellt, aber bitte auch nur dann, wenn es musikalisch zu begründen ist, bei Malta ist es das nicht – und noch viel weniger bei…


San Marino, ein schönes Beispiel dafür, wie man eine ohnehin schon schwache Allerweltsnummer zusätzlich durch einen schlechten Auftitt ruiniert. Senit sah aus, als hätte man sie mitten in der Nacht aus dem Bett geschleppt und ihr weder Zeit zum Kämmen noch zum Umziehen gelassen. Dazu war sie auch noch stimmlich völlig indisponiert. Alles andere als die Wiederholung des letzten Platzes von 2008 erschien mir daher wie ein Wunder. Wenn es nach den Zuschauern gegangen wäre, wäre es auch zu eben jener Wiederholung gekommen, aber die Juries retteten wie schon zuvor erwähnt dem Zwergstaate im Staate den Arsch und zogen ihn noch auf einen Platz vor Stella Mwangi. Aber draußen ist draußen – gottseidank.


Daria Kinzer, die Vertreterin Kroatiens in Düsseldorf, konnte einem irgendwie leid tun: Billiges Lied, billige Klamotten (die dafür aber dank Umziehtricks gleich in dreifacher Ausführung), billige Choreographie, billige Bühnendeko. Im Jahre eins nach dem schockierenden Ausscheiden Feminnems scheinen die Kroaten vollkommen den Durchblick verloren zu haben, wie man eine vernünftige Eurovisionsnummer komponiert und die dann auch halbwegs geschmackvoll auf die Bühne bringt. Statt dessen ein Retrostampfer, der auch 1995 schon angestaubt gewirkt hätte, dazu ein Titel, der spätestens seit dem Schweizer Turnverein von 2004 allein schon Abschreckung genug hätte sein müssen und ein alberner Zauberer, den man hoffentlich nicht mitmieten muß, wenn man Darias Sangeskünste für private Feiern anheuert. Das Semi-Aus kam erwartet und mit Recht.


Portugal wollte Humor beweisen und erntete einmal mehr das Übliche aus Europa: Unverständnis. Das heißt: Die Zuschauer waren für die fröhliche Protestcombo eigentlich gar nicht einmal so unempfänglich, aber der mit Abstand letzte Platz bei der Jury (noch weniger Punkte als San Marino bei der Telefonseelsorge!) sorgte im Gesamtergebnis für einen vorletzten Rang. Dabei war es doch so ein schönes Sesamstraßen-Lied…


Dienstag, 3. Mai 2011

Ich bin in Bereitschaft…

Nach Kroatien hat sich auch San Marino daran gewagt, eine deutsche Version seines Beitrages aufzunehmen. Gleich zu Beginn vernimmt man Senits erstauntes „Oh! Das Meer!“ (Für Xenophon-Anhänger unter den Altphilologen: Θάλαττα! Θάλαττα!) Auf den zweiten Lauscher ist das aber gar nicht so erstaunlich, denn bis das Meer San Marino erreicht, muß noch ein wenig vom ewigen Eis schmilzen. Nicht so lange warten hingegen muß man, um besagte deutsche Version zu hören: Einfach auf den Abspielknopf drücken!


Sonntag, 20. März 2011

2011 im Test - Teil 2

8 - Schweiz - Anna Rossinelli - In Love For A While

Auaaaaaaaaaaaaaa! Das schreit von der ersten bis zur letzten Sekunde "Ich möchte gern so sein wie ein Lena-Klon". Das Liedle plätschert lustig vor sich hin und ist sofort wieder vergessen. Immerhin: Besser singen als das Lenerl kann sie ja, hübsch ist sie auch, trotzdem ist das ganze faaaaaaaaade bis zum Gehtnichtmehr. Letztes Jahr wär das ja vielleicht noch lustig gewesen. Aber so....?
Chancen aufs Finale: Natürlich keine.
Zürich 2012: Nooooo way.
5/10


9 - Georgien - Eldrine - One More Day

Oh oh oh, das ist wieder aus der Abteilung anstrengend aber anstrengend. Sie quakt jedenfalls ganz gut rum, und der Song ist Mazedonien 2010 in ganz ganz schlimm. Bäääääh! Und schon wieder reimt sich Feier auf Geseier, erfindet gefälligst man neue Reime!
Chancen aufs Finale: Wenn man sich so ansieht, wer sonst noch in diesem Semi ist, ist sie leider weiter. Aber unverdient.
Tblissi 2012: Nein danke, mir ist jetzt schon schlecht.
0/10


10 - Finnland - Paradise Oskar - Da Da Dam

Genau wie im letzten Jahr kommt auch dieses Jahr wieder Tom Dice im ersten Semi an der Startnummer 10. Sorry, aber den konnt ich mir jetzt grad nicht verkneifen. Aber es ist wirklich alles ähnlich. Das ist ein JÜngelchen mit Gitarre zum Liebhaben und Kakaokochen (ok, das war Tom nicht). Und genau wie Tom hat er einen scheußlichen Beitrag vor sich, der ihm alle Chancen offenlässt. Ich mag den Jungen, ich mag den Song, aber das Original mag ich ehrlich gesagt noch lieber.
Chancen aufs Finale: Das hängt entscheidend von der europäischen Wahrnehmung und den davor performenden Georgiern ab. Aber ich sage jetzt mal, er kommt weiter.
Helsinki 2012: Nein. Aber er könnte durchaus gut abschneiden.
8/10


11 - Malta - Glen Vella - One Life

"1 life living together in 1 life, let us be free...." so geht der Song leider nicht, aber fast. Nicht zu fassen, wie da schon wieder in der Mottenkiste gewühlt worden ist. Sogar das Lachen sieht aus wie das von Xandee. Aber die hatte den viel, viel, VIEL besseren Song. Trotzdem: Für maltesische Verhältnisse ist das fast schon erträglich. UNd übrigens, was haben denn die Tänzer da auf / am Kopf? Gehört das so? Und die vorschriftsmäßige Rückung hat er acuh drin, wenn ich mich nicht verzählt hab, die erste heute abend. Es hat sich wohl rumgesprochen, dass damit außer Frau Serivovic seit 10 Jahren keiner mehr einen Blumentopf gewonnen hat.
Chancen aufs Finale: Nein. Und da hilft es auch nicht, wenn er vorm Auftritt noch mehr Puderzucker zu sich nimmt als Herr Bilan seinerzeit.
Valletta 2012: Nöööööö - und das ist auch gut so!
3/10


12 - San Marino - Senit - Stand By

Da Ihr mich jetzt nicht sehen könnt, will ich Euch erzählen, was ich grad mache: Ich klopp meinen Kopf auf die Tischplatte. IST DAS DENN WAHR?!? Dieses Land hat die geilste Sprache der Welt und sie singen: ENGLISCH!!! Bleibt zuhause, Ihr §(/&"§$)(/§"$)(/!!! Da ich hier wieder das Video erwischt hab, kann ich über die Sängerin so gar nix sagen, die hat die ganze Zeit Mütze und Sonnenbrille auf. Die Stimme scheint gnaz ok zu sein, aber ich hab sie noch nicht live gehört. Das Lied ist nett, aber auf italienisch hätte ich das geil gefunden. So find ich es halt nur nett.
Chancen aufs Finale: Vergesst es. Könnt froh sein, wenn Ihr besser abschneidet als 2008. Verdient hättet Ihr es nicht.
Serravalle 2012: No no never.
6/10 (eigentlich wegen der Sprache 0/10, aber wir wollen ja fair bleiben)


13 - Kroatien - Daria Kinzer - Celebrate

Wie wahnsinnig muss man nach dem Semi 2004 eigentlich sein, ein Lied "Celebrate" zu nennen? Allerdings ist das, was ich hier sehe, auf Kroatisch. Der Refrain heißt wohl eher "Lahore", wieso geht das jetzt um Tibets Hauptstadt? Die tiefen Töne liegen ihr ja nicht so, die hohen schon eher. Das Lied ist leider mal wieder unerträglicher Billigschrott aus längst vergangener Zeit, und der ganze Vortrag lässt mich vollkommen kalt. Nä, Kroäischa, dat isset nich!
Chancen aufs Finale: Nachdem letztes Jahr das großartige "Lako je sve" rausgeflogen ist, MUSS das hier auch rausfliegen! Alles andere wäre skandalös!
Zagreb 2012: Nä.
3/10


14 - Island - Sjonni's Friends - Coming Home

Ja! Ja! Ja! Scheißegal, dass die alle hässlich aussehen, scheißegal, dass die viel zu viele Leute sind, um alle in Düsseldorf auf die Bühne zu dürfen, scheißegal, dass hier wohl auch erheblich die Mitleidsmasche zog: Ich mag diesen locker-flockigen Song! Das ist genau das Gegenteil von dem, was der Hardcorefan bei der Eurovision sehen will, und allein deshalb find ich das toll! So! Und jetzt haut mich!
Chancen aufs Finale: Natürlich keine, wie auch?
Reykjavik 2012: Leider nein.
9/10

Samstag, 29. Januar 2011