Posts mit dem Label Russland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label Russland werden angezeigt. Alle Posts anzeigen

Montag, 9. Mai 2016

Armenien - San Marino - Russland

Armenien
Iveta Muckuchyan
LoveWave

Außergewöhnlich, alles andere als radiotauglich. So mag ich das :-)
Iveta singt kraftvoll und bringt viel Ausstrahlung in die Live-Performance mit. Das sollte doch locker für den Finaleinzug reichen.

Aber man kennt den ESC-Pöbel. Zu viel ist ungesund. Nur keine Experimente.
Und, wie ich bereits vorhin erwähnte: Was mir gefällt kommt bei den meisten anderen nicht sonderlich gut an.
Wird auch Iveta Opfer des oberflächlichen Musikgeschmacks des gemeinen Televoters? Oder neigen sogar die Juries dazu Experimente eher zu dissen als pushen?

Thumbs up for Armenia. Ein typischer Fall von ESC-Lied für die ewige Playlist.

9/10

--

San Marino
Serhat
I Didn't Know

Was tut man mit solch einem Oeuvre?
Das ist, wie schon viele schrieben, Leonard Cohen auf Disco.

Beim ersten Hören war ich schockiert und hielt es für einen Scherz von Ralph Siegel.
Ich habe natürlich zuerst die 'normale' Version gehört, und eigentlich ausschließlich jene, weil sie so auf meiner mp3-Playlist vorlag. 
Je öfter man auf 'I didn't know' stößt, desto mehr brennen sich Stimme und Melodie ins Gehirn ein.
Als dann noch die Disco-Version herauskam war ich sicher: ein Song für die ESC-Ewigkeit.

Nicht falsch verstehen: Es ist kein großer Wurf, aber aufgrund des Alleinstellungsmerkmals kann man nicht umhin das Lied zu mögen.
Anfangs Flop, nun top.

8/10

--

Russland
Sergej Lazarev
You Are The Only One

Angeblich der Favorit. Gott schütze uns vor dem Sieg dieses überbewerteten Durchschnittsschlagers. Das gab's doch schon hunderte Male beim großen Sangesstreit, drei Minuten gepflegte Langeweile, natürlich gut produziert und choreographiert, aber das darf man von Russland durchaus erwarten.

Wer soll dafür anrufen? Wohl wieder nur die osteuropäischen Freunde bzw. der Club der Freunde des muskulösen Oberarmes. 
Ich denke, wir sehen hier den großen Fanfave-Absturz.

Außerdem: wer will ernstlich nach Russland wo Menschenrechte mit Füßen getreten werden?!
(und nein, ich betone gerne immer wieder, dass ich Russland nicht hasse und schon viele Lieder aus diesem Land mochte, ich sage nur Tolmatschow-Zwillinge)

5/10

Samstag, 16. Mai 2015

Russland - Polina Gagarina - A Million Voices

Ich bin zwiegespalten. Was stellt dieses Lied dar? Russischpolitische Provokation oder einfach eine zufällig gewählte gewaltige Friedenshymne?!
Egal, es geht jetzt rein um das Lied. Ballade, eingängig, mit allen nötigen Stilmitteln versetzt, langweilige Komposition (schon 1000x ähnlich gehört), super Stimme, wunderschöne Sängerin. Sicher durch, Top 10-Garantie. So weit, so uninteressant.

5/10

(werft mir jetzt bloß keine Russlandfeindlichkeit vor, ich habe die Zwillinge voriges Jahr gehypt)


Dänemark - Anti Social Media - The Way You Are

Endlich liefert Dänemark wieder das was man von diesem Land erwartet. GUTE LAUNE!
Jawohl, das gelingt vorzüglich.

Die Burschen haben Spaß an der Sache, man kann gerne der Meinung sein das Lied sei zu banal. Vielleicht ist es so.

Aber in diesem Semi ist es ein Aufwecker, gerade an der richtigen Stelle. Mag sein, dass Dänemark diesmal glücklos sein wird und das Finale von außen bestaunen darf, aber ich persönlich danke für 3 Minuten gute Laune und ein Grinsen im Gesicht. Außerdem erinnern mich dänische Auftritte immer daran den Alkoholnachschub nicht versanden zu lassen.

Dafür meine größte Anerkennung - Skol!

7/10


Albanien - Elhaida Dani - I'm Alive

Liederwechselalarm!
Aber keine Sorge, es tat nicht weh. Solange sich Elhaida mit dem neuen Lied wohlfühlt ist alles in Ordnung.
Ich persönlich stehe voll zu 'I'm Alive' und höre es in Dauerrotation. Den Finaleinzug setze ich voraus, was dann passiert steht in den Sternen.

Stimme, Aussehen, Lied, Video... alles paßt! Auch live ist Elhaida durchaus imstande zu überzeugen. Fehlt nur noch die richtige Umsetzung beim ESC.

Klingt wie eine Eloge, ist es jedoch nur bedingt. Ich stehe hinter dem Song, aber zu meinen Jahrgangsfavoriten gehört er nicht. Ich bitte dennoch um zahlreiche Anrufe. Meinen hat sie.

8/10

Mittwoch, 4. Juni 2014

Das Finale Platz 8-6

8. Norwegen
Dieser Beitrag teilt die Gemeinde streng in zwei Hälften: Die einen sind zu Tränen gerührt, die anderen lässt es vollkommen kalt. Ich persönlich gehöre zur ersten Gruppe, schon bei den ersten Tönen empfange ich einen feinen Florettstich mitten ins Herz. Und wenn dieser Bär von Mann dann anfängt, mit brüchiger Stimme sein Innenleben bloßzulegen, steht mir das Wasser in den Augen und das Herzblut fließt in Strömen. Ab der zweiten Strophe packt er dann den Turbo aus und hat auch noch ein Geigenballett mitgebracht, dass von dem einen oder anderen als over the top empfunden wurde - bittschön, andere haben Hamsterräder, Wippen, Rollkunstlauf, Trampolins oder Trapezgeturne! Man kann das natürlich auch anders performen, der Song ist in jedem Falle stark genug. Aber gerade durch den krassen Gegensatz zwischen Carls Erscheinung und der brüchigen und nicht unbedingt perfekten Stimme, mit der er den Anfang gesungen hat, hat dem ganzen eine emotionale Tiefe gegeben, die mich mehr berührt hat als alle anderen Songs 2014. Das war dann auch nach Montenegros eher suboptimaler Performance am Samstag mein Finalfavorit, und ich hätte es liebend gern siegen sehen.

7. Russland
So, liebe Tolmachevy-Schwestern, jetzt will ich mal eins von Euch wissen: Waren das wirklich EURE Haare, oder waren das Extensions? Wenn das Eure Haare waren, Respekt. Das hätte ich mich nicht getraut. Aber der Auftritt warf auch noch andere Fragen auf: Warum schwang die Wippe nicht sofort zurück, als die eine von Euch sie verlassen hatte, sondern senkte die andere Seite nur gaaaanz langsam ab? Wie habt Ihr das gemacht? Normale Wippen benehmen sich anders. Das sind so die Dinge, die mir beim Auftritt durch den Kopf gingen. Man wurde ja weder durch das Lied noch durch den Gesang sonderlich abgelenkt, wenn man mal von dieser "Jodelstelle" nach der Rückung absieht, die sowohl im Semi als auch im Finale böse danebengegangen ist. Es war halt nix Besonderes; verdienter Finaleinzug, unverdienter 7. Platz, das hätte bestenfalls irgendwo ins Mittelfeld gehört.
PS: Für alle, die in der Halle und vorm Bildschirm gebuht haben, bitte hier gucken, Text anhören und verinnerlichen. Nuff said.

6. Ukraine
Im Gegensatz zum 7. Platz für die Russinnen ist der 6. Platz für die Ukraine hochverdient. Mariya sah SUPER aus, sicherlich eine der schönsten Frauen im Wettbewerb, und das geschlitzte Kleid bewies einmal mehr, dass Erotik sehr viel mit gekonntem Verhüllen zu tun hat (lest Ihr mit, Polinnen?). Zudem sang Mariya sowohl im Semi als auch im Finale viel viel besser, als ich ihr das jemals zugetraut hätte. Der mystische Anfang, bevor der Beat einsetzt, war wirklich großartig umgesetzt, allein das dösige Hamsterrad störte. Das hat nun wirklich kein Mensch gebraucht und ich bin fest davon überzeugt, dass sie auch ohne das Hamsterrad (was wohl ein Rhönrad sein sollte, aber de facto ein Hamsterrad war) zwei tolle Auftritte hingelegt hätte. Ich mag das Lied immer noch nicht besonders, und der Chor war mir stellenweise auch zu laut, aber nichtsdestotrotz ein Ergebnis, das völlig in Ordnung geht.

Dienstag, 1. April 2014

ESC 2014 Gesamtbetrachtung Teil 2

Weiter im 1. Semi:

7. Russland: Tomalchevy Twins  -Shine

Der wohl schwierigste Beitrag im gesamten Umfeld, und ich muss mich ebenfalls zwingen, die Politik außen vor zu lassen. Der Text ist aber arg doppeldeutig, die Musi hat was von Julia Savicheva. Grundsätzlich geschickter Schachzug von den Russen, zwei süße Sechzehnjährige zu schicken. Der Song ist leider strunzlangweiliger Radiopop, aber da wird in diesem Jahr ja eh kein Mensch drauf achten. Ganz ehrlich: Ich möchte nicht in der Haut der beiden stecken, wenns in Kopenhagen auf die Bühne geht. Und darf man überhaupt dafür anrufen? Ich würde sagen: Das muss jeder mit seinem eigenen Gewissen ausmachen!
Chancen aufs Finale: Natürlich kommen die ins Finale, Krim hin, schlechter Song her
Moskau 2015: Das mögen bitte alle, die es in der Hand haben, verhindern! Aber wird auch in diesem Jahr nicht passieren.
5/10


8. Aserbaidschan: Dilara Kazimova – Start a fire

Es gibt ja Länder, wo man sich jedes Jahr wünscht, sie würden endlich mal was Gescheites schicken. Und dann gibts Länder wie dieses hier, bei denen man sich jedes Jahr wünscht, sie würden mal Mist schicken. Und beides passiert nicht. Aserbaidschan schickt mal wieder eine wunderschöne Frau mit großartiger Stimme (kann sie das auch live?), die mit einer Ballade aus schwedischer Hand antritt. Der Song ist auch wieder das ganz große Tennis, trotzdem kömmt er irgendwie überhaupt nicht aus dem Quark, und sowas wie Struktur kann ich auch nicht erkennen. Das pathetisiert da irgendwie vor sich hin und ist bestimmt alles unheimlich wichtig, wenn die Interpretin aus dem Land of Fire ein ebensolches starten will, aber es geht komplett an mir vorbei, da können die Instrumente noch so schön sein.
Chancen aufs Finale: Azedaze kommt immer ins Finale.
Baku 2015: Bitte in den nächsten 1000000 Jahren nicht wieder.
6/10


9. Ukraine: Maria Yaremchuk – Tick Tock

Da haben die Dänen aber ne knackige Startreihenfolge hingelegt. Russland - Aserbaidschan - Ukraine zeugt schon von einem merkwürdigen Humor. Die Ukraine schickt mal wieder eine atemberaubend attraktive Lady mit einem absoluten Sch****-Song. Singen kann se ja, aber das können die ja irgendwie alle. Aber das ist schon deutlich jenseits von meiner Schmerzgrenze. Mal sehen, wie sie das wieder aufpimpen. Da wird alles drin sein, was ukrainische Beiträge in der Vergangenheit erfolgreich gemacht hat. Trotzdem hoffe ich, dass die Mitleidspunkte (für eine Janukowitsch-Befürworterin!!!!!!) nicht ausreichen werden, um das ins Finale zu hieven. Nää nää nää!
Chancen aufs Finale: Die Ukraine kommt immer ins Finale. Voter Europas, habt ein Einsehen!
Kiew 2015: No no never
1/10


10. Belgien: Axel Hirsoux - Mother

Ein korpulenter Mann auf so einer Bühne ist ja auch eher eine Seltenheit, und der hier hat eine grandiose Stimme - wenn man sowas mag. Mir ist das alles ein bisschen zuviel und die Stimme extrem zu hoch, ich hab lieber Bässe. Bei den Schwenks ins Publikum sieht man, wie der Lebensgefährte des Sängers Rotz und Wasser plärrt und nicht nur er. Die besungene Mutter steht da wie die Salzsäule. Autsch, jetzt tuts aber in den Ohren weh. So ganz sauber ist das nicht. Ich schau das hier gerade auf aufrechtgehn.de, und unter dem Video steht: "Rührt zu Tränen oder zum Kübeln - aber er rührt". Nun ja. Es ist nicht ganz so zum Fremdschämen, wie ich dachte, weil man vor lauter Stimmen-Show-Off vom Text überhaupt nix versteht. Aber ich glaub, das ist auch ganz gut so. Mich rührt das weder zu Tränen noch zum Kübeln, mich lässt das schlicht und einfach: KALT!
Chancen aufs Finale: Da er alle Leute polarisiert außer mir, wird er am Samstag auch nochmal auftreten.
Brüssel 2015: Ja. Nein. Weiß nicht. Mir ist dieser Beitrag soooo egal! Allerdings: Wenn er gewinnen würde, wärs die erste offene Schwuppe, die den ESC gewinnt. Das wärs fast wert, aber nur fast.
4/10


11. Moldawien: Cristina Scarlat- Wild soul

Bei Moldawien muss ich leider wieder aufs offizielle Video zugreifen. Dieses Jahr gibts das Kontrastprogramm zur elfenhaften Aliona Moon. Hui, ist der Song düster. Die Sängerin hat eine schöne Stimmfarbe in den Tiefen, gefällt mir sehr gut. Ich mag ja sehr gerne tiefe Stimmen. Das ist alles schon ziemlich spannend musikalisch gesehen, zum Text kann ich nix sagen, alldieweil man mal wieder kein Wort versteht. Dürfte aber insgesamt zu sperrig sein, um im Finale groß mitmischen zu können - wenn es das Finale überhaupt von innen sieht, was nur mit einer absolut fulminanten Performance möglich ist. Wünschen würd ich das mir!
Chancen aufs Finale: Siehe oben. An der Grenze, würde ich sagen.
Chisinau 2015: Nein
7/10

Sonntag, 5. Mai 2013

Russland - Dina Garipova - What If

Horch, eine Weltverbesserungsballade. Käme die jetzt z.B. aus Malta hätte ich gesagt, 'OK, die können's halt nicht besser'. Aber nein, das große Russland, wo Rechte von Minderheiten mit Füßen getreten werden und Kritik am Regime nicht gedulded wird, erdreistet sich Europa den Spiegel vor's Gesicht zu halten? Frechheit siegt.

Wer einmal 'The Voice' gesehen hat, der weiß, dass in dieser Sendung nur auf höchste gesangliche Qualität geachtet wird (Ausnahme: Belgien ;-) ). Dina Garipova ist also kein Zufallstreffer, dieses Mädchen hat's gesanglich drauf. Den kitschigen Text von What if kann man ihr auch nicht vorwerfen, als Castingsternchen muss sie froh sein protegiert zu werden, eine schnell auf einen Charthit aufgebaute Karriere und eine hastig nachgeschobene Platte sind meist genau die berühnten '15 minutes of fame', danach wird man wieder fallengelassen, sollten die Verkaufszahlen hinter den Erwartungen zurückbleiben.

Da ist so eine Song Contest-Teilnahme natürlich eine willkommene Chance weiter auf sich aufmerksam zu machen und sei es auch 'nur' in der Heimat.

Wo es einem wirklich säuerlich aufstößt ist bei der Betrachtung des Videos. Wieviel Kitsch kann ein gesunder Mensch vertragen? Stehende Ovationen, Rührung in den Augen, die Geigen im Hintergrund - ist es nicht 'schön'?
Hätte ich ein Stück Schwarzbrot in der Hand, ich müßte es nur unter den Monitor halten, das Schmalz flösse von selbst heraus.

Wie gefällt mir What if nun?
Prinzipiell ist es ein schönes Lied, wenn auch selbst für den ehrwürdigen ESC zu altmodisch. Dargeboten mit sicherer Stimme und stimmiger Inszenierung ist ein Top 5-Platz im Finale nicht unmöglich. Einen Sieg halte ich aber für ausgeschlossen und er täte dem Song Contest auch nicht gut.


Sonntag, 25. März 2012

Frau Fabian testet die Bundesliga 2012, Teil 3

13 Dänemark

Oh, das ist ja "This is my life" (von Anna Bergendahl, nicht von Fridrik & Regina). Allerdings sieht Soluna viel besser aus, hat die viel angenehmere Stimme und der Song hat mehr Pep. UNd deshalb wird sie auch im Gegensatz zum Original ins Finale kommen. Allerdings brauchts diese blöde Kapitänsmütze jetzt nicht.

Chancen aufs Finale? Siehe oben.
Kopenhagen 2013? No way.
6/10


14 Russland

So, und da ist er, der Megaknaller, auf den ich die ganze Zeit gewartet hab! Die Omas haben bei mir eh einen Stein im Brett, weil sie das Egomanenduett aus Dima Bilan und Yulia Volkova verhindert haben - aber das ist ja zu putzig!!! So hab ich mich beim Anschauen eines Eurovisionsbeitrags schon lange nicht mehr amüsiert!!! Das ist sowas von geil, das muss man einfach toll finden! Und die kleine Omi da in der Mitte will ich bitte sofort adoptieren!

Chancen aufs Finale? Ist der Papst katholisch? Das wird mindstens Top 3 in diesem Semi...
Moskau 2013?... und im Finale auch!
10/10


15 Ungarn

Irgendwie scheint es, als würde der Leadsänger die ganze Zeit ein wenig an der Melodie vorbeisingen. Außerdem ist der Song sehr synthie-lastig, kommt aber irgendwie nicht aus den Puschen. Schnuckelpunkte gibts auch keine - warum bittschön sollte irgendwer dafür anrufen? Zumal es nach den Omis einen echten Knaller bräuchte, aber den haben die Ungarn im Gegensatz zu letztem Jahr nicht im Gepäck. Das ist einfach nur zäh und man wunscht sich nach spätestens anderthalb Minuten, dass es endlich vorbei ist.

Chancen aufs Finale? Dünn. Sehr dünn.
Budapest 2013? Niemals.
4/10


16 Österreich

Also ganz ehrlich: "Oida taunz" letztes Jahr war besser (und "Paris Paris" noch besser!) Aber die Startnummer nach den Ungarn ist nicht schlecht. Der Song zündet allerdings nur, wenn man den Text versteht, fraglich ist auch, was die internationalen Kameras aus der Choreo machen.... Hoffen wir mal das beste (zumal ich schon gehört hab, dass englische Ohren hier durchaus auch "Fuck you with your poo poo" verstehen). Es ist nicht so wirklich gut, aber es wird im Meer der Langeweile des ersten Semis zumindest mal auffallen. Und das ist ja auch schon was.

Chancen aufs Finale? Da das erste Semi insgesamt ein schwaches ist, könnte es reichen. Aber nur knapp.
Wien 2013? Nein.
7/10


17 Moldawien

Sachma, wieviele Leute sind denn da auf der Bühne? Dürfen die das? Davon ab: Schön peppig, nettes Kerlchen, macht Spaß, da zuzuschauen und zuzuhören. Und nur darum gehts schließlich. Moldawiens bester Beitrag seit "Boonika Bate Toba"!

Chancen aufs Finale? Das würd ich mir wünschen!
Chisinau 2013? Nein.
8/10


18 Irland

Die Jeddies! Dieses Jahr in Schwarz und Gold! Singen können sie immer noch nicht, macht aber nix. Die Show kickt wie immer, wer die Jeddies einkauft, weiß, was er kriegt. Einen Unterschied gibts allerdings: Der (dieses Mal von einer 4-Chord-Sequenz getragene Song) ist viel viel besser als "Lipstick"! Ich freu mich jedenfalls jetzt schon auf die Pressekonferenzen in Baku und hoffe, dass sie ihren achten Platz vom letzten Jahr nochmal deutlich nach oben korrigieren können - verdient gehabt hätten sie es schon in Düsseldorf!

Chancen aufs Finale? Ja sicher!
Dublin 2013? Hm. Vielleicht. Hm. Nee.
7/10


So, erste Runde geschafft. Unglaublich viel Mittelmaß, so richtig schlecht sind aber nur Montenegro und San Marino. So richtig gut sind dafür dann auch nur Island und Russland.

Ins Finale kommen nach derzeitiger Einschätzung:

Island
Griechenland
Rumänien
Israel
Dänemark
Zypern
Russland
Moldawien
Irland
Österreich

(und natürlich lieg ich wieder falsch bis sonstwo, aber immerhin: Mindestens zwei Treffer sind drin, das weiß ich jetzt schon!)

Montag, 4. Juli 2011

Frau Fabians ESC-Nachlese, Teil 9

Serbien

Beim Finale neben Ungarn, Irland, Spanien und natürlich Deutschland einer der großen Börner in der Halle. Nur die LED-Wand konnte ich nicht die ganze Zeit anschauen, sonst wär mir wohl schlecht geworden. Auch wenn der Song bis heute nicht meins ist: Die Choreo und die Klamotten waren absolut stimmig, und die süße Nina und ihre drei Mädels machten das sowohl im Semi als auch im Finale sehr, sehr gut und sind zu Recht ins Finale eingezogen. Dort dann angemessen platziert.

Russland

Also eins mal vorweg: Solche Schuhe möchte ich auch! Auf den Jacken haben sie im Semi ja noch keine beleuchteten Buchstaben gehabt, deshalb konnten wir ihre krasse Choreographie-Panne dann das erste Mal im Finale bewundern. Für sowas liebe ich den ESC – Gesangspannen schön und gut, aber so richtig lustig sind doch erst die Choreo-Pannen. Wer ist eigentlich dieser AELX, dessen Buchstaben da in Eurem Kreis zu sehen waren? Im Liedje selber passte irgendwie nix zusammen, und obwohl Alex alles in allem gut sang und bei weitem nicht so unsympathisch rüberkam wie z.B. das Pornofrettchen, war die Platzierung im Finale dann schon angemessen. Der letzte Platz bei den Jurys allerdings nicht, da war beispielsweise die ansonsten von den Jurys ja gerne mal präferierte Getter Jaani deutlich schlechter. Schon bemerkenswert, dass das hier jetzt Russlands viertschlechteste Platzierung ever ist. Und übrigens: Es ist KEINE gute Idee, nach dem Schluss immer noch was hinterherzusingen, was am besten gar nicht mehr zum Lied gehört!

Schweden

Ich bin platt, geplättet, aufn Boden gehaun wie Flunder. Nein, nicht weil die Performance so toll war, sondern weil sie es eben nicht war, weder im Semi noch im Finale. Im Semi war es stimmlich unter aller Sau, im Finale auch nicht wirklich gut, obendrein war das Timing bei der Glasbruchaktion in beiden Fällen nicht gut. Was blieb, war ein niedlicher Eric und ein starker Song, den ich zwar nicht besonders mag, bei dem aber immer klar war, dass er vorne mitspielt. Dass er allerdings nach diesen Auftritten das zweite Semi regierte und in der Endabrechnung Platz 3 holte, ist nicht erstaunlich, sondern schlichtweg unverständlich.

Slowenien

So, liebe Dana International, kuck ma, SO geht Diva. Die im Semi direkt nach der Siegerin von 1998 startende Maja hatte leichtes Spiel: Ein dramatischer Song, eine superstarke Stimme und Optik, Ausstrahlung und Auftreten einer echten Diva. Da störte auch das unsägliche Outfit nicht. Im Finale wars dann direkt nach den späteren Siegern und zwei Startnummern nach dem ähnlich gelagerten österreichischen Beitrag ungleich schwieriger, aber Maja meisterte auch das mit Bravour. Mein Gott, HAT das Mädel ein Organ! Hut ab!